1 – 4

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JAHRGANGSÜBERGREIFENDER UNTERRICHT 1 - 4

Seit dem Schuljahr 2013/2014 arbeiten wir in jahrgangsgemischten Klassen. In jeder Klasse werden Schüler_innen der Stufen 1 – 4 gemeinsam unterrichtet. Eine Klasse besuchen in der Regel 5 – 7 Kinder jedes Jahrgangs, so dass jede Klasse 20– 24 Kinder umfasst. Jeder Klasse ist einer Partnerklasse zugeordnet. Beide arbeiten eng zusammen. In den Fächern Religion, Englisch und Sport werden die Kinder dieser beiden Partnerklassen aus den Stufen 1 und 2 sowie 3 und 4 gemeinsam unterrichtet. Ergänzt wird diese Unterrichtsform durch „Workshops“ (Kleingruppen zu thematischen Schwerpunkten), welche durch Doppelbesetzungen in allen Klassen flexibel eingeplant werden können. Äußere Differenzierung findet sowohl in den üblichen Förderstunden sowie durch gezielte sonderpädagogische Unterstützung statt.

Selbstgesteuertes Lernen und gemeinsame Lernprozesse sowohl in offenen Lernsituationen als auch in Frontalphasen stehen in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander. Kinder lernen, rücksichtsvoll miteinander zu arbeiten, mit Unterschieden umzugehen, aber auch alleine ihre Aufgabe zu erledigen.

Warum wollen wir das?

Vorteile für das soziale Lernen:

Das Konzept der altersgemischten Gruppen aus dem Kindergarten (drei- bis sechsjährige) wird konsequent weitergeführt.

Das Sozialempfinden einer Klasse wird auf natürliche Weise gestärkt:

  • Durch das Nachahmungsbedürfnis der Kleinen werden soziale Normen und Regeln reibungslos praktiziert.
  • Eingeübte Regeln für das Leben in der Gemeinschaft werden von jüngeren Kindern leichter übernommen, wenn sie nicht nur von der Lehrer_in, sondern auch von älteren Kindern der Gruppe eingefordert werden.
  • Es entstehen vielfältige Gelegenheiten, voneinander zu lernen, sich gegenseitig zu helfen, selbstständig und tolerant zu werden sowie Konkurrenzängste abzubauen.

Vorteile für den individuellen Lernprozess:

  • Es liegt ein hohes Maß an Differenzierung und Individualisierung für alle Kinder zu Grunde.
  • Kinder – auch wenn sie unterschiedlichen Altersstufen angehören – sind bei der gegenseitigen Vermittlung von Wissen in ihrer Denk- und Mitteilungsweise nah beieinander.
  • Durch die Arbeit an unterschiedlichen Materialien und Inhalten wird Interesse für künftige Aufgaben geweckt und dadurch der Zugang zu neuen Wissensgebieten erleichtert.
  • verbesserte Umsetzung der Anforderungen der neuen Richtlinien und Lehrpläne(2008)
    • das eigene Lernen planen und überprüfen
    • sich selbst anspruchsvolle Ziele setzen
    • sich selbst richtig einschätzen
    • erfolgreiche Lernstrategien und Lernkompetenzen entwickeln
  • kein Lehrerwechsel für schneller lernende Kinder (überspringen)
  • kein Lehrerwechsel für langsam lernende Kinder (wiederholen)
  • kein Wechsel der Mitschüler_innen
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